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1933 | Die Zerstörung der Demokratie | Hätte Hitler verhindert werden können?

Veröffentlichung:1.1.1970

Das digitale Lernmodul 1933 | Die Zerstörung der Demokratie | Hätte Hitler verhindert werden können? der Lernplattform segu Geschichte beschäftigt sich mit der schrittweisen Zerstörung der Weimarer Demokratie und der Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur im Jahr 1933. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Machtübernahme Adolf Hitlers hätte verhindert werden können und welche politischen Entscheidungen die Abschaffung der Demokratie ermöglichten. Anhand eines interaktiven Schaubildes, historischer Fotografien, erläuternder Texte und ausgewählter Quellen untersuchen die Lernenden drei entscheidende Stationen: die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933, die Außerkraftsetzung wesentlicher Grundrechte durch die Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 und die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933. Die Lernenden analysieren die politischen Handlungsmöglichkeiten der beteiligten Akteure, beurteilen historische Entscheidungsprozesse und diskutieren, welche Lehren sich aus den Ereignissen für den Schutz demokratischer Gesellschaften ziehen lassen. Das für etwa 80 Minuten konzipierte, anspruchsvolle Lernmodul verbindet historische Wissensvermittlung mit eigenständiger Urteilsbildung und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die ethische und politische Bildung im Religionsunterricht.

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Das digitale Lernmodul eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II, insbesondere für die Auseinandersetzung mit den Themen Nationalsozialismus, Demokratie, Menschenwürde, Menschenrechte, Gewissen, Verantwortung, Macht und Widerstand. Sein besonderer religionspädagogischer Wert liegt darin, dass die historischen Ereignisse des Jahres 1933 nicht ausschließlich unter politischen und geschichtlichen Gesichtspunkten betrachtet werden, sondern zugleich grundlegende ethische Fragen aufwerfen. Die Lernenden setzen sich damit auseinander, wie demokratische Strukturen zerstört werden können, welche Verantwortung politische Entscheidungsträger und gesellschaftliche Gruppen tragen und weshalb Menschenrechte, Freiheit und die Würde jedes Menschen geschützt werden müssen. Dabei wird deutlich, dass Demokratie nicht allein auf Gesetzen und staatlichen Institutionen beruht, sondern auch auf der Bereitschaft der Menschen, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Überzeugungen zu respektieren und sich gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und autoritäre Herrschaft zu stellen.

Vor der Bearbeitung des Moduls empfiehlt sich eine Einführung in die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Weimarer Republik. Die Lernenden sollten grundlegende Kenntnisse über die demokratische Verfassung, die politischen Parteien, die wirtschaftlichen Krisen und die gesellschaftlichen Spannungen der damaligen Zeit erwerben. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen demokratischen und autoritären Herrschaftsformen sowie die Bedeutung von Gewaltenteilung, parlamentarischer Kontrolle, freien Wahlen und Grundrechten. Im Religionsunterricht kann diese Einführung mit der Frage verbunden werden, welche Vorstellungen von Freiheit, Gerechtigkeit und menschlicher Würde in der christlichen Ethik eine Rolle spielen. Dabei bieten sich Bezüge zum biblischen Menschenbild und zur Vorstellung der Gottebenbildlichkeit des Menschen an. Die Lernenden können herausarbeiten, dass jedem Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, politischer Überzeugung oder gesellschaftlicher Stellung eine unveräußerliche Würde zukommt. Gleichzeitig sollte verdeutlicht werden, dass demokratische Grundrechte nicht ausschließlich religiös begründet werden, sondern als universelle Rechte allen Menschen zustehen.

Als motivierender Einstieg bietet sich die zentrale Fragestellung des Mediums an, ob Hitler im Jahr 1933 hätte verhindert werden können. Diese Frage kann zunächst in einem offenen Unterrichtsgespräch aufgegriffen werden, in dem die Lernenden ihre Vermutungen äußern und begründen. Alternativ kann die Unterrichtseinheit mit der Frage beginnen, ob eine Demokratie durch demokratische Verfahren abgeschafft werden kann. Die Lernenden können zunächst Merkmale einer funktionierenden Demokratie sammeln und anschließend überlegen, welche Gefahren entstehen, wenn demokratische Institutionen geschwächt, Grundrechte eingeschränkt oder politische Gegner verfolgt werden. Die Ergebnisse können an der Tafel oder auf einer digitalen Pinnwand festgehalten werden. Auf diese Weise werden vorhandene Kenntnisse aktiviert und zugleich zentrale Begriffe wie Regierung, Menschenrechte und politische Partizipation eingeführt, die auch im Schaubild des Lernmoduls eine wichtige Rolle spielen.

In der anschließenden Erarbeitungsphase beschäftigen sich die Lernenden mit dem interaktiven Schaubild und den drei historischen Stationen. Das Medium ermöglicht eine weitgehend selbstständige Bearbeitung, kann jedoch auch in Partnerarbeit oder Kleingruppen eingesetzt werden. Zunächst beschreiben die Lernenden, wie sich die politischen Machtverhältnisse zwischen Januar und März 1933 veränderten. Anschließend untersuchen sie die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, die Folgen des Reichstagsbrandes und die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes. Dabei sollen sie erkennen, dass die nationalsozialistische Diktatur nicht durch ein einzelnes Ereignis entstand, sondern durch das Zusammenwirken politischer Entscheidungen, institutioneller Schwächen, gesellschaftlicher Zustimmung, gezielter Einschüchterung und staatlicher Gewalt ermöglicht wurde. Besonders wichtig ist die historische Unterscheidung zwischen der formal verfassungsgemäßen Ernennung Hitlers und der anschließenden Zerstörung demokratischer Rechte unter Bedingungen von Terror und politischer Verfolgung.

Methodisch bietet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit an, bei der die Lernenden jeweils eine der drei Stationen vertieft untersuchen. Eine Gruppe beschäftigt sich mit der Ernennung Hitlers am 30. Januar 1933 und untersucht die Rolle des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg sowie den Einfluss konservativer Politiker. Eine weitere Gruppe analysiert die Reichstagsbrandverordnung und ihre Auswirkungen auf die Grundrechte und die politische Opposition. Die dritte Gruppe beschäftigt sich mit dem Ermächtigungsgesetz und der weitgehenden Entmachtung des Parlaments. Die Gruppen können ihre Ergebnisse anhand gemeinsamer Leitfragen strukturieren. Dabei sollen sie klären, welche politischen Entscheidungen getroffen wurden, welche Personen daran beteiligt waren, welche Folgen sich für die Demokratie ergaben und welche Handlungsmöglichkeiten möglicherweise bestanden. Die anschließende Präsentation ermöglicht es, die Ereignisse in ihrer zeitlichen Abfolge nachzuvollziehen und ihre gegenseitigen Zusammenhänge zu erkennen.

Ein besonderer didaktischer Schwerpunkt liegt auf der Förderung historischer Urteilskompetenz. Das Medium fordert die Lernenden ausdrücklich dazu auf, darüber nachzudenken, an welchen Stellen die Errichtung der Diktatur möglicherweise hätte verhindert werden können. Diese Aufgabenstellung eröffnet einen anspruchsvollen Zugang zur Frage nach individueller und gesellschaftlicher Verantwortung. Dabei ist es wichtig, historische Entscheidungen aus den damaligen Handlungsmöglichkeiten und Wissensständen heraus zu beurteilen. Die Lernenden sollten erkennen, dass historische Entwicklungen nicht zwangsläufig verlaufen und dass Menschen auch unter schwierigen politischen Bedingungen Entscheidungen treffen können. Gleichzeitig müssen die Grenzen historischer Handlungsmöglichkeiten berücksichtigt werden. Die Lehrkraft sollte deshalb darauf achten, zwischen historisch belegbaren Alternativen, begründeten Vermutungen und nachträglichen Bewertungen zu unterscheiden. Auf diese Weise wird ein differenziertes Geschichtsverständnis gefördert, das einfache Schuldzuweisungen und vorschnelle Erklärungen vermeidet.

Für den Religionsunterricht bietet die Beschäftigung mit den Ereignissen des Jahres 1933 einen besonders geeigneten Ausgangspunkt, um das Verhältnis von Macht, Gewissen und Verantwortung zu untersuchen. Die Lernenden können der Frage nachgehen, wann Menschen verpflichtet sind, staatliche Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und sich gegen Unrecht zu stellen. Hierzu lassen sich biblische Texte heranziehen, die Gerechtigkeit, den Schutz der Schwachen und die Verantwortung gegenüber anderen Menschen betonen. Geeignet sind beispielsweise die prophetischen Forderungen nach Recht und Gerechtigkeit, das Gebot der Nächstenliebe sowie die Erzählung vom barmherzigen Samariter. Auch die Aussage aus der Apostelgeschichte, dass Gott mehr zu gehorchen sei als den Menschen, kann als Ausgangspunkt für eine Diskussion über Gewissensentscheidungen und die Grenzen staatlicher Autorität dienen. Die Lernenden können dabei untersuchen, inwiefern religiöse Überzeugungen Menschen zum Widerstand gegen Unrecht motivieren können und weshalb religiöse Traditionen zugleich kritisch auf ihre historische Wirkung befragt werden müssen.

Eine weiterführende Vertiefung bietet die Auseinandersetzung mit dem Verhalten der christlichen Kirchen während der nationalsozialistischen Herrschaft. Die Lernenden können untersuchen, wie evangelische und katholische Kirchen auf die politischen Entwicklungen des Jahres 1933 reagierten und welche unterschiedlichen Haltungen innerhalb der christlichen Gemeinschaften bestanden. Dabei sollten sowohl Zustimmung, Anpassung und Schweigen als auch Formen der Kritik und des Widerstands berücksichtigt werden. Die Beschäftigung mit der Rolle der Deutschen Christen, der Bekennenden Kirche und einzelnen Persönlichkeiten wie Dietrich Bonhoeffer oder Martin Niemöller kann verdeutlichen, dass religiöse Überzeugungen nicht automatisch zu demokratischem Handeln führen. Besonders wichtig ist die kritische Auseinandersetzung mit dem christlichen Antijudaismus und der Verantwortung kirchlicher Institutionen gegenüber den verfolgten jüdischen Menschen. Die Lernenden sollen erkennen, dass die Kirchen keineswegs geschlossen Widerstand leisteten und dass religiöse Institutionen ebenso wie andere gesellschaftliche Gruppen Verantwortung für ihr Handeln und Unterlassen tragen.

Aus ethischer Perspektive kann das Lernmodul genutzt werden, um die Bedeutung von Menschenwürde, Religionsfreiheit und Gewissensfreiheit zu vertiefen. Die Außerkraftsetzung wesentlicher Grundrechte im Februar 1933 verdeutlicht, welche Folgen es haben kann, wenn der Staat die Freiheit des Einzelnen nicht mehr schützt. Die Lernenden können untersuchen, weshalb Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und der Schutz vor willkürlicher Verhaftung für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar sind. Dabei bietet sich ein Vergleich mit den Grundrechten des heutigen Grundgesetzes an. Insbesondere Artikel 1 zur Menschenwürde, Artikel 4 zur Glaubensfreiheit und Artikel 5 zur Meinungsfreiheit können herangezogen werden, um die Bedeutung verfassungsrechtlicher Schutzmechanismen zu erschließen. Die Lernenden können darüber diskutieren, welche Verantwortung der Staat für die Sicherung dieser Rechte trägt und welche Möglichkeiten Bürgerinnen und Bürger besitzen, demokratische Grundwerte zu verteidigen.

Eine weitere methodische Möglichkeit besteht in der Durchführung einer strukturierten Diskussion über die Frage, welche politischen und gesellschaftlichen Akteure im Jahr 1933 besondere Verantwortung für die Zerstörung der Demokratie trugen. Hierzu können die Lernenden unterschiedliche historische Positionen anhand ausgewählter Quellen untersuchen und ihre Einschätzungen begründet darstellen. Besonders geeignet ist eine Diskussion über die Rolle konservativer Eliten, die Schwäche demokratischer Institutionen und die Verantwortung derjenigen, die die nationalsozialistische Bewegung unterstützten oder unterschätzten. Eine solche Diskussion sollte auf historischen Erkenntnissen beruhen und nicht als unreflektiertes Rollenspiel mit nationalsozialistischen Positionen gestaltet werden. Stattdessen empfiehlt sich eine quellenbasierte Auseinandersetzung, bei der die Lernenden politische Entscheidungen analysieren, Handlungsmöglichkeiten bewerten und ihre Urteile argumentativ begründen.

Für die Ergebnissicherung können die Lernenden eine Zeitleiste erstellen, auf der die wichtigsten Ereignisse zwischen Januar und März 1933 dargestellt werden. Zu jedem Ereignis können sie die beteiligten Personen, die politischen Entscheidungen und die Folgen für die demokratische Ordnung festhalten. Ergänzend bietet sich die Gestaltung eines Schaubildes an, das die schrittweise Einschränkung demokratischer Rechte veranschaulicht. Auch ein kurzer argumentativer Text zur Frage, an welchem Punkt die Errichtung der Diktatur möglicherweise hätte aufgehalten werden können, eignet sich zur Überprüfung des historischen Verständnisses. Die Ergebnisse können anschließend in einem gemeinsamen Unterrichtsgespräch verglichen und kritisch reflektiert werden. Die Möglichkeit, Antworten direkt im digitalen Lernmodul einzugeben und anschließend auszudrucken oder als PDF zu speichern, erleichtert die individuelle Dokumentation und ermöglicht eine flexible Nutzung im Unterricht.

Besonders bedeutsam ist der Gegenwartsbezug des Mediums. Die Lernenden können darüber nachdenken, welche Gefahren demokratische Gesellschaften heute bedrohen und welche Verantwortung jeder Einzelne für den Erhalt demokratischer Strukturen trägt. Dabei können aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Extremismus, Antisemitismus, Rassismus, Verschwörungserzählungen, politische Desinformation und die Abwertung demokratischer Institutionen aufgegriffen werden. Die Lehrkraft sollte jedoch darauf achten, historische Ereignisse nicht vorschnell mit gegenwärtigen politischen Entwicklungen gleichzusetzen. Vielmehr geht es darum, grundlegende Mechanismen demokratischer Gefährdung zu erkennen, historische Unterschiede zu berücksichtigen und Kriterien für verantwortliches politisches Handeln zu entwickeln. Die Lernenden können beispielsweise diskutieren, weshalb demokratische Rechte auch für Menschen gelten müssen, deren Überzeugungen sie nicht teilen, und welche Bedeutung eine unabhängige Justiz, freie Medien und eine aktive Zivilgesellschaft besitzen.

Im Sinne einer kompetenzorientierten Unterrichtsgestaltung fördert das Medium sowohl die historische Sachkompetenz als auch die ethische Urteilsfähigkeit, die Perspektivübernahme und die Fähigkeit zur begründeten Meinungsbildung. Die Lernenden üben, historische Informationen zu erschließen, Quellen kritisch zu betrachten, unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten zu beurteilen und ihre eigenen Positionen nachvollziehbar zu begründen. Zugleich werden sie dazu angeregt, über die Bedeutung demokratischer Werte für das eigene Leben und das gesellschaftliche Zusammenleben nachzudenken. Die Verbindung von historischem Lernen und religiöser Bildung ermöglicht es, Fragen nach Schuld, Verantwortung, Freiheit und Gerechtigkeit nicht ausschließlich theoretisch zu behandeln, sondern anhand konkreter historischer Ereignisse zu erschließen.

Für eine differenzierte Unterrichtsgestaltung können die Aufgaben an die jeweiligen Lernvoraussetzungen angepasst werden. Lernende mit geringeren historischen Vorkenntnissen erhalten beispielsweise vereinfachte Quellentexte, Begriffserklärungen und vorstrukturierte Zeitleisten. Lernende mit vertieften Kenntnissen können zusätzliche Quellen recherchieren, unterschiedliche historische Deutungen vergleichen oder die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten politischer und gesellschaftlicher Akteure ausführlicher untersuchen. Auch eine Kombination aus Einzelarbeit, Partnerarbeit und gemeinsamen Diskussionsphasen bietet sich an. Da das Modul als anspruchsvoll eingestuft wird und eine Bearbeitungszeit von etwa 80 Minuten vorsieht, empfiehlt sich für den Religionsunterricht eine Einbettung in eine längere Unterrichtseinheit. Insbesondere die ethische Reflexion und die Auseinandersetzung mit der Rolle der Kirchen benötigen zusätzliche Unterrichtszeit.

Den Abschluss der Unterrichtseinheit kann eine Reflexion über die Frage bilden, welche Lehren aus der Zerstörung der Demokratie im Jahr 1933 für das eigene Handeln gezogen werden können. Die Lernenden können persönliche Stellungnahmen formulieren, gemeinsame Grundsätze für ein respektvolles und demokratisches Zusammenleben entwickeln oder diskutieren, wie sie im schulischen Alltag auf Diskriminierung, Ausgrenzung und menschenfeindliche Äußerungen reagieren können. Dabei sollte deutlich werden, dass Zivilcourage nicht ausschließlich in außergewöhnlichen historischen Situationen erforderlich ist, sondern bereits im alltäglichen Umgang mit anderen Menschen beginnt. Aus christlicher Perspektive können die Lernenden reflektieren, welche Bedeutung Nächstenliebe, Gewissensfreiheit, Gerechtigkeit und die Achtung der Menschenwürde für ein verantwortliches gesellschaftliches Handeln besitzen.

Insgesamt eignet sich das Lernmodul besonders für einen problemorientierten, reflektierenden und fächerverbindenden Religionsunterricht. Es verbindet die historische Auseinandersetzung mit der Zerstörung der Weimarer Demokratie mit grundlegenden Fragen christlicher Ethik und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Lernenden erfahren, dass demokratische Ordnungen verletzlich sind und dass Freiheit, Menschenrechte und gesellschaftliche Teilhabe aktiv geschützt werden müssen. Das Medium trägt damit zur Förderung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins, zur Entwicklung ethischer Urteilskompetenz und zur Sensibilisierung für die Bedeutung demokratischer Werte bei. Zugleich eröffnet es die Möglichkeit, die Verantwortung von Religion und Kirche in politischen Krisensituationen kritisch zu hinterfragen und die Bedeutung eines an Menschenwürde, Gerechtigkeit und Nächstenliebe orientierten Handelns für die Gegenwart zu erschließen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

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